Jüdisches Hamburg


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Geschichte der Juden in Hamburg 

Institut für die Geschichte der Deutschen Juden

Das Institut für die Geschichte der Deutschen Juden hat ein „ Historisches Nachschlagewerk“  mit ausführlichen Informationen zu Themen von A-Z. Darüber hinaus gibt es eine Bildergalerie, ein Personenverzeichnis und natürlich eine Suchoption. 

Geschichte der Juden in Hamburg bei Wikipedia
Von den ersten Anfängen seit Ende des 16. Jahrhunderts mit umfangreichen Informationen, Fotos, Grafiken und Links. 

Buch zur Jüdischen Gemeinde in Hamburg 
Ina S. Lorenz "Gehen oder Bleiben" - Neuanfang der Jüdischen Gemeinde in Hamburg nach 1945


 

Jüdische Institutionen in Hamburg

Das Bildungshaus - von Krippe bis Abitur

2007 gegründete staatlich anerkannte Schule mit Kita, Vorschule, Grundschule und Stadtteilschule im Gebäude der ehemaligen Talmud-Tora-Schule.

Grindelhof 30 | 20146 Hamburg

Kontakt Schulbüro:

Liat Golan | Heike Benninghoff
040 44 09 44  11 | info@jcsh.de

Kontakt Kita
Dorit Radtke
040 44 09 44 30 | Radtke@jghh.org

 

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GANON e.V. - Jüdische Kindertagesbetreuung

Betreuung von Babys und Kleinkindern im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren und eine Elementargruppe für Kinder von 3-6 Jahren. Zweisprachige Erziehung Deutsch-Hebräisch und koschere Mahlzeiten.
Kontakt: Stefanie Averbuch 0176 48546419
 

 

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Jüdische Gemeinde Hamburg

Die
Jüdische Gemeinde Hamburg ist mit ca. 3.500 Mitgliedern eine der größten jüdischen Gemeinden Deutschlands. Sie bildet innerhalb des bundesweiten Verbands einen eigenständigen Landesverband.

Auf der Internetseite finden Sie die aktuellen Gebetszeiten in der Synagoge (Hohe Weide 34, 20253 Hamburg).

Dort finden Sie auch die  Rundschreiben (mit Anmeldung) auf Deutsch und Russisch.

Hamburger Gesellschaft für jüdische Genealogie e.V.

Der kostenlose Beratungsdienst der Gesellschaft steht an jedem Montag von 14:00 - 17:00 Uhr in einem Raum im 3. OG des Jüdischen Gemeindezentrums zur Verfügung. Ein anderer Beratungstermin kann vereinbart werden. Der Verein hilft bei familiengeschichtlichen Nachforschungen und gibt Ratschläge, auch wenn es sich um außerhamburgische Familien handelt. 

c/o Jüdische Gemeinde in Hamburg | Grindelhof 30 | 20146 Hmaburg | 040 44 09 44 44 | hgjg2011@gmail.com

Israelitisches Krankenhaus in Hamburg

Das Israelitische Krankenhaus ist offen für alle Patienten, unabhängig von der Konfession oder Nationalität, entsprechend seinem Versorgungsauftrag und dem Willen und Vermächtnis des Stifters Salomon Heine.

Eintrag bei Wikipedia 


  

Museen und Gedenkstätten

Stadtplan Jüdisches Leben
Deutsch | Hebräisch | Englisch

Mit diesem Stadtplan (deutsch-hebräisch-englisch) lässt sich Hamburgs jüdisches Leben von einst und heute neu entdecken. Die Karte führt nicht nur an Orte des Gedenkens und der Geschichte, sondern auch zu jüdischen Cafés, Museen, Kultur-, Gemeinde- und Forschungseinrichtungen. 
Herausgeber: Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg, 2009 | 
Download als PDF

 

hamburgmuseum 

Die erste Idee zu einer ständigen Ausstellung
 zur Geschichte der Juden im Museum für Hamburgische Geschichte entstand bereits in der Mitte der 1970er Jahre. Einer Ausstellung 1986/87 "Ehemals in Hamburg zu Hause: Jüdisches Leben am Grindel" folgte 1991/92 die große Sonderausstellung "Vierhundert Jahre Juden in Hamburg". Diese Sonderausstellungen bilden die Grundlage für die ständige Ausstellung "Juden in Hamburg" im 2. Obergeschoss.

Stolpersteine

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt
STOLPERSTEINE durch kleine Gedenksteine bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vor deren früheren Wohnorten - seit 2002 auch in Hamburg, wo seither über 3.000 Gedenksteine im Trottoir auf ermordete Menschen aus Hamburg aufmerksam machen. Stolpersteine sind Betonwürfel im Format 10 x 10 x 10 cm, die auf ihrer Oberseite mit einer Messingplatte versehen sind, auf der die Lebensdaten eines Opfers eingraviert werden. Mit einer Suchfunktion können nach Namen, Straße oder Stadtteil gesucht werden.

 

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Jüdischer Friedhof Altona

Der knapp 1,9 Hektar große Jüdische Friedhof Altona ist der älteste jüdische Friedhof im heutigen Hamburg und der älteste portugiesisch-jüdische Friedhof in Nordeuropa. Wegen seines Alters und seiner einzigartigen Grabkunst wurde er 1960 unter Denkmalschutz gestellt.

In den 1870er Jahren fanden ungefähr 9.000 Bestattungen statt, 2.000 auf dem portugiesisch-jüdischen Areal, 7.000 auf dem deutsch-jüdischen Teil. Komplett oder in Fragmenten erhalten sind über 6.000 deutsche und 1.600 portugiesische Steine.

Der Friedhof ist Eigentum der Jüdischen Gemeinde Hamburg. Das Denkmalschutzamt verantwortet die Restaurierung der Steine, das Institut für die Geschichte der deutschen Juden erforscht den Friedhof in Zusammenarbeit mit dem Salomon-Ludwig-Steinheim-Institut in Duisburg und die Stiftung Denkmalpflege betreut das Eduard-Duckesz-Haus und das Besuchs- und Weiterbildungsprogramm.

Bildarchiv Hamburg: Jüdischer Friedhof Königstraße

Der Jüdische Friedhof Altona ist die letzte Ruhestätte von  Rabbiner Jonathan Eybeschütz, der 1750 nach Altona kam, wo er Rabbiner der Dreigemeinden Altona, Hamburg und Wandsbek wurde. Er hatte zahlreiche Schüler und galt als großer Prediger. In Altona entspann sich jedoch um Eybeschütz eine heftige Kontroverse, die ihn bis zu seinem Lebensende begleitete, wobei Rabbiner  Jacob Emden sein bedeutendster Opponent war. (Zitiert aus  Wikipedia).  

Wikipedia bietet eine Aufstellung aller bestehender und überbauter jüdischer Friedhöfe in Hamburg. Derzeit wird einzig der Friedhof Ilandkoppel in Ohlsdorf noch belegt.

Der Jüdische Friedhof Ottensen ist ein ehemaliger Jüdischer Friedhof im heutigen Hamburger Stadtteil Ottensen, der mehrmals überbaut wurde. Er wurde ab 1663 eingerichtet. Die letzte Beisetzung fand 1934 statt. Heute erinnerte eine Gedenktafel im UG des MERCADO-Einkaufszentrums an diesen Friedhof.


Wegweiser zu den Stätten der Erinnerung an die Jahre 1933-1945
Herausgegeben im Auftrag der Hamburgischen Bürgerschaft und des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg – Neuauflage 2008 -
Broschüre als PDF

In Hamburg erinnern 75 mit Denkmalen und Informationen versehene Gedenkstätten an die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945. Teils sind sie dem Gedenken an einzelne Personen gewidmet, teils an Menschengruppen, die der Rassenideologie und dem politischen Wahn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Zusätzlich befassen sich derzeit zehn Gedenkorte mit der Dokumentation der Geschichte Hamburgs in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft.

Hannoverscher Bahnhof Hamburg 

20 Deportationstransporte in den Jahren 1940 bis 1945 prägen heute das Erinnern an den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof. Denn mit ihnen wurden 7692 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt – für die allermeisten ein Weg in den Tod.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert am historischen Ort an die über 100 000 Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges Häftlinge des größten Konzentrationslagers in Nordwestdeutschland waren. Seit Oktober 1981 informieren in Neuengamme Ausstellungen über die Geschichte des Lagers. Im Mai 2005 wurde die Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers in erweiterter Form als Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum eröffnet."

Werkstatt der Erinnerung  

Das Projekt „Hamburger Lebensläufe – Werkstatt der Erinnerung“ wurde 1989/90 von der damaligen Hamburger Bürgerschaft ins Leben gerufen, um die Erinnerungen der Verfolgten des NS-Regimes in Hamburg zu dokumentieren und sie der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Werkstatt der Erinnerung (WdE) ist das Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Den Schwerpunkt unserer Sammlung bilden Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes.

Auswanderermuseum BALLINSTADT
   
Über fünf Millionen Menschen brachen zwischen 1850 und 1934 aus ganz Europa über den Hamburger Hafen in die Neue Welt auf, um dort ihr Glück zu finden. Ihnen ist das BallinStadt Auswanderermuseum auf der Veddel gewidmet.

Schule am Bullenhuser Damm  

An der gleichnamigen Straße im damaligen Hamburger Stadtteil Billwerder Ausschlag (heute Teil von Rothenburgsort) lag das Schulgebäude Bullenhuser Damm, in dem in der Nacht zum 21. April 1945 die SS ein grausames Kriegsendphasenverbrechen verübte: Zwanzig Kinder wurden zusammen mit ihren Pflegern im Keller des Gebäudes, das im Kriege als Nebenlager des KZ Neuengamme gedient hatte, ermordet. Die Schule wurde 1948 wiedereröffnet und im Jahre 1980 nach Janusz Korczak umbenannt. Seitdem besteht dort eine Gedenkstätte, seit 1987 wird das Gebäude nicht mehr zu Schulzwecken genutzt.  Wikipedia

G lossar bei haGalil: Grundbegriffe des Judentums

haGalil onLine ist eine Internet-Seite, nach eigenen Angaben das „größte jüdische online-Magazin in deutscher Sprache“. Eine ArtSammlung und ein Bildungs- und Informationsangebot zu vielfältigen Aspekten aktuellen jüdischen Lebens, Geschichte, Kultur und Religion. Hauptthemen sind Judentum und Israel und der Nahost-Konflikt sowie Judenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus, speziell in der Bundesrepublik Deutschland. Träger und Betreiber ist der Verein haGalil e.V. mit Sitz in München. Glossar

 


 
Sonstige wichtige Links:

Israelische Botschaft in Berlin

Offizielles Blog der Botschaft Israel in Berlin 

Zentralrat der Juden in Deutschland

Jüdischer Nationalfonds Keren Hayesod

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Jewish Agency 

deutsch-israelische Online-Magazin: HaOlam.de

 


 
Jüdische Presse 

Jüdische Allgemeine

Jüdische Zeitung